Am 21.04.2015 fand unser sog. Bauanlaufgespräch statt. Unser Bauleiter Herr Streit hat uns ins Büro von Rostow eingeladen, um gemeinsam mit uns einige Punkte vor Baubeginn zu klären und Details festzulegen. Der Übersicht halber hier eine lose Liste mit den wichtigsten diskutierten Punkten:
- Kontrolle und Bestätigung der Wandplanung
- vorläufige Festlegung der Höhenlage des Hauses
- das einstufige Eingangspodest entfällt gegen eine Gutschrift von 200€
- es wird eine Baustraße auf Seite des späteren Carports geben
- keine weitere Zufahrt zum Bau, allerdings wird dann zusätzlich eine Betonpumpe benötigt, der Aufpreis beträgt jeweils 400€ für 2 Einsätze (Fundament und Bodenplatte)
- ein Angebot für Erdarbeiten wird nach einem vor-Ort-Termin (nach erfolgter Absteckung durch Vermesser) von Rostow erstellt
- Dachziegel ausgewählt → Röben “Monza Plus” schiefergrau
- die Putzfassade erhält eine Körnung von 2mm
- Dachrinne in titanzink (grau)
- Fallrohre links neben dem Hauseingang und links neben der Terassentür an der Küche
- Traufkasten und Gaubenfront werden in Eigenleistung lasiert
- mit dem Carport-Bau kann begonnen werden, sobald die Rüstung abgebaut ist (ca. halbe Bauzeit)
- Dachbinder werden imprägniert (man kann auch die Bio-Variante ohne Holzschutz wählen)
- Entwässerung des Bades im OG: Dusche direkt vertikal in HWR, WC und Wanne vermutlich direkt vertikal in Erdgeschoss-WC (Hausecke), Waschtisch evtl. direkt vertikal in HWR
- wir bekommen einen unverbindlichen Zeitplan für den Bauablauf
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| Röben "Monza Plus" schiefergrau |
Dann kamen noch einige "interessante" Details ans Tageslicht, die wir gerne zu einem deutlich früheren Zeitpunkt erfahren hätten:
Der Platzbedarf der Wärmepumpen-Installation im HWR ist tatsächlich erheblich größer als in den vom Architekt bisher gezeichneten Entwürfen.
Da uns dieses kleine aber nicht ganz unwichtige Detail erst jetzt mitgeteilt wurde, gerät natürlich unser gesamter Möblierungsplan für den HWR durcheinander. Eigentlich sollten rechts neben der Wärmepumpe ein Gefrierschrank und die Waschmaschine stehen... Mit dem unten rot dargestellten Platzbedarf der normalen Installation wird das leider nichts. Völlig überraschend und natürlich ganz uneigennützig wurde uns dann ein Kompaktgerät angeboten, was nur noch den rechts im Bild angedeuteten Platz benötigt. Rechnerisch bleiben dann noch rund 1,30m für Gefrierschrank und Waschmaschine daneben übrig. Diese Variante ist technisch absolut identisch zum Standard, jedoch in einem schönen großen Gehäuse platzsparend untergebracht. Um die gewünschte Möblierung wenigstens halbwegs wie angedacht stellen zu können, bleibt uns also nichts anderes übrig, als das Kompaktgerät für einen Aufpreis von 500€ zu wählen.
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| Platzbedarf der Wärmepumpe |
Auch hier wäre es wünschenswert gewesen, bereits vor Unterschrift des Bauvertrages und der Finanzierung zu wissen, dass hier zwischen Materialpreis und Fliesenpreis unterschieden werden muss. Je nachdem, welche Fliesen wir dann aussuchen, ist also auch hier mit deutlichen Aufpreisen zu rechnen, was bislang auf keiner Kalkulation berücksichtigt wurde.
Für die KfW-70 Förderung ist ein unabhängiger Sachverständiger hinzuzuziehen, die Auszahlung der Fördersumme erfolgt erst nach Fertigstellung
Bei diesem Punkt bin ich ganz schön ins Schwitzen gekommen, da wir bisher ja davon ausgegangen sind, dass das KfW-Darlehen auch schon während der Bauphase abgerufen werden kann. Um es vorweg zu nehmen: unsere Bank hat bestätigt, dass selbstverständlich schon während der Bau noch im Gange ist, ausgezahlt wird.
Wäre dies nicht der Fall, so hätten wir auf Schlag eine 50000€-Lücke in der Finanzierung, die wir irgendwie bis zur Fertigstellung hätten überbrücken müssen...
Ansonsten warten wir nun auf den Anruf vom Bauleiter, dass wir uns am Grundstück treffen und die Höhenlage des Hauses endgültig festlegen, nachdem die Ecken vom Vermesser abgesteckt worden sind. Außerdem warten wir auch noch auf Post vom Bauamt, wir benötigen noch diverse Formulare, vor allem die Baubeginnanzeige.


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