Montag, 4. Mai 2015

Eintrag #28 - Es geht los!

Heute war es endlich soweit. Etwas mehr als 5 1/2 Monate nach Bestätigung unseres Bauvertrages seitens Rostow wurde heute mit den Bauarbeiten für unser Haus begonnen. Heute morgen war, bis auf einen bereitgestellten Bagger, noch nicht viel zu sehen.
unser Grundstück vor Baubeginn
Im Laufe des Tages wurde von einem Team (Rostow-Sub) dann mit den Erdarbeiten für die Bodenplatte begonnen, während ein anderes, separat beauftragtes Team die Baustraße fertiggestellt hat.
die Baustraße (spätere Zufahrt/Stellplatz)
Für beide Baugruben musste jeweils ca. 50 cm tief Mutterboden abgetragen werden. Die Baustraße wurde mit Betonrecycling-Material und die Baugrube für die Bodenplatte mit Füllsand gefüllt. Der abgetragene Mutterboden wurde zunächst hinten auf unserem Grundstück gelagert und wartet nun dort in Form eines riesigen Berges auf weitere Verwendung. Mal schauen, was davon noch übrig bleibt, nachdem das Grundstück auf ein gleichmäßiges Niveau angeglichen wurde.

Im Hintergrund ist auch schon der Baustromkasten zu sehen, der noch auf den Anschluss durch die e.dis und den Zähler wartet...

Freitag, 1. Mai 2015

Eintrag #27 - Am Ende wird alles...

Am Ende wird alles gut. Diese Redewendung passt ganz gut auf die langwierige Diskussion zu den Aufpreisen für unsere Alu-Rollläden. Gestern habe ich nach einer erneuten Anfrage beim Rostow-Vertrieb erfahren, dass wir eine neue Nachverpreisung mit einer Gutschrift von 1670€ bekommen. Der zuvor kalkulierte Aufpreis von 2350€ für die Umstellung unserer Rollläden von Kunststoff auf Aluminium reduziert sich damit auf sehr realistische 680€. Manchmal zahlt es sich also doch aus, hartnäckig zu bleiben!

Mittwoch, 29. April 2015

Eintrag #26 - Vergleichen lohnt sich!

Nachdem die angebotenen Kosten für unsere Erdarbeiten deutlich über unseren Erwartungen liegen, habe ich ein paar Vergleichsangebote für das Erstellen der Baustraße eingeholt. Im Prinzip muss der Mutterboden (ca. 0,5m) auf 80m² entfernt und die ganze Sache dann mit Betonrecycling bis kurz unter Straßenniveau angefülllt werden. Bei dem Rostow-Angebot entfallen gut 3500€ auf die Baustraße. Die Vergleichsangebote haben gezeigt, dass man hier auch deutlich günstiger fahren kann. Es lohnt sich also durchaus, nicht gleich den bequemen Weg zu wählen und auch nach Alternativen zu schauen.

Am Montag, den 04.05.2015 soll es dann soweit sein und die Bauarbeiten werden beginnen. Wir bleiben gespannt!

Dienstag, 28. April 2015

Eintrag #25 - Letzte Vorbereitungen

Am 24.04.2015 hat der Vermesser die Gebäudeecken abgesteckt und einen Höhenpunkt als Referenz auf dem Bordstein an der Straße gesetzt. Prompt flatterte auch schon die Rechnung dafür ins Haus und wir haben festgestellt, dass es sich offensichtlich um sehr luxuriöse Holzpfähle für die Absteckung handeln muss. Aber die Preise waren uns ja schon im Vorfeld bekannt.

Absteckungsplan
Weiterhin kam Post von Eurawasser mit einem Angebot zur Erstellung eines Wasseranschlusses. Es soll ein Schacht an der Grundstücksgrenze gesetzt werden, in dem auch die Wasseruhr untergebracht sein wird. Direkt daran wird dann der Bauwasseranschluss angeschlossen.

Am 25.05.2015 haben wir dann auch die 2. Ratenforderung von Rostow erhalten. Zweit Tage später stand das Treffen mit unserem Bauleiter am Grundstück an, um die notwendigen Erdarbeiten abzustimmen. Zusätzlich war auch der Tiefbau-Subunternehmer von Rostow vor Ort. Wir haben festgelegt, dass die Bodenplatte so nivelliert wird, dass der fertige Fußboden später 40cm über der Straße liegt. Die Baustraße (16 x 5m) soll rechts neben dem Haus errichtet werden und dient später als Zufahrt und Unterbau für den Carport.

Wir hatten, basierend auf der Kostenschätzung des Rostow-Vertriebs, eine Summe von 5000€ für die Erdarbeiten kalkuliert. Ein aktualisiertes Angebot, welches unser Bauleiter uns nach dem vor-Ort-Termin gesendet hat, hat uns dann doch "umgehauen", da dort 8973€ angesetzt wurden.

Laut Aussage unseres Bauleiters können die Bauarbeiten nun umgehend starten, nachdem wir das Angebot für die Erdarbeiten bestätigt haben. Wir haben uns hier jedoch noch vorbehalten, ein paar alternative Angebote für die Baustraße einzuholen. Die Arbeiten zur Gründung des Hauses lassen wir in jedem Fall vom Rostow-Sub ausführen, um hier nicht unsere Gewährleistungsansprüche gegenüber Rostow zu verlieren.

Zusätzlich habe ich mich nochmal um die Bereitstellung des Baustromanschlusses gekümmert und vereinbart, dass der Kasten am 04.05.2015 aufgestellt werden soll. Dann muss noch der Zähler eingesetzt und angeschlossen werden.

Donnerstag, 23. April 2015

Eintrag #24 - Post vom Bauamt

Heute haben wir Post vom zuständigen Bauamt aus Güstrow erhalten. Darin enthalten waren zwei Formulare (Baubeginnanzeige und Anzeige bei Nutzungsbeginn) und ein Infoblatt der BG Bau zum Thema Versicherung. Die Baubeginnanzeige wird von uns gegengezeichnet, an Rostow weitergeleitet, dort mit weiteren Informationen versehen (Baubeginn, Name des Bauleiters etc.) und schließlich wieder ans Amt zurückgesendet.

Ein kurzes Telefonat mit unserem Bauleiter hat ergeben, dass der Vermesser morgen die Absteckung für die Gebäudeecken vornimmt und wir uns Anfang kommender Woche vor Ort treffen werden, um nochmals die Höhenlage und die notwendigen Erdarbeiten zu besprechen. So langsam scheint die Sache in Gang zu kommen...

Mittwoch, 22. April 2015

Eintrag #23 - Das Bauanlaufgespräch

Am 21.04.2015 fand unser sog. Bauanlaufgespräch statt. Unser Bauleiter Herr Streit hat uns ins Büro von Rostow eingeladen, um gemeinsam mit uns einige Punkte vor Baubeginn zu klären und Details festzulegen. Der Übersicht halber hier eine lose Liste mit den wichtigsten diskutierten Punkten: 
  • Kontrolle und Bestätigung der Wandplanung
  • vorläufige Festlegung der Höhenlage des Hauses
  • das einstufige Eingangspodest entfällt gegen eine Gutschrift von 200€
  • es wird eine Baustraße auf Seite des späteren Carports geben
  • keine weitere Zufahrt zum Bau, allerdings wird dann zusätzlich eine Betonpumpe benötigt, der Aufpreis beträgt jeweils 400€ für 2 Einsätze (Fundament und Bodenplatte)
  • ein Angebot für Erdarbeiten wird nach einem vor-Ort-Termin (nach erfolgter Absteckung durch Vermesser) von Rostow erstellt
  • Dachziegel ausgewählt → Röben “Monza Plus” schiefergrau
  • die Putzfassade erhält eine Körnung von 2mm
  • Dachrinne in titanzink (grau)
  • Fallrohre links neben dem Hauseingang und links neben der Terassentür an der Küche
  • Traufkasten und Gaubenfront werden in Eigenleistung lasiert
  • mit dem Carport-Bau kann begonnen werden, sobald die Rüstung abgebaut ist (ca. halbe Bauzeit)
  • Dachbinder werden imprägniert (man kann auch die Bio-Variante ohne Holzschutz wählen)
  • Entwässerung des Bades im OG: Dusche direkt vertikal in HWR, WC und Wanne vermutlich direkt vertikal in Erdgeschoss-WC (Hausecke), Waschtisch evtl. direkt vertikal in HWR
  • wir bekommen einen unverbindlichen Zeitplan für den Bauablauf
Röben "Monza Plus" schiefergrau

Dann kamen noch einige "interessante" Details ans Tageslicht, die wir gerne zu einem deutlich früheren Zeitpunkt erfahren hätten: 

Der Platzbedarf der Wärmepumpen-Installation im HWR ist tatsächlich erheblich größer als in den vom Architekt bisher gezeichneten Entwürfen. 

Da uns dieses kleine aber nicht ganz unwichtige Detail erst jetzt mitgeteilt wurde, gerät natürlich unser gesamter Möblierungsplan für den HWR durcheinander. Eigentlich sollten rechts neben der Wärmepumpe ein Gefrierschrank und die Waschmaschine stehen... Mit dem unten rot dargestellten Platzbedarf der normalen Installation wird das leider nichts. Völlig überraschend und natürlich ganz uneigennützig wurde uns dann ein Kompaktgerät angeboten, was nur noch den rechts im Bild angedeuteten Platz benötigt. Rechnerisch bleiben dann noch rund 1,30m für Gefrierschrank und Waschmaschine daneben übrig. Diese Variante ist technisch absolut identisch zum Standard, jedoch in einem schönen großen Gehäuse platzsparend untergebracht. Um die gewünschte Möblierung wenigstens halbwegs wie angedacht stellen zu können, bleibt uns also nichts anderes übrig, als das Kompaktgerät für einen Aufpreis von 500€ zu wählen.



Platzbedarf der Wärmepumpe

Der Preis lt. Bauleistungsbeschreibung für Fliesen beinhaltet auch Kleber, Grundierung und Silikon, so dass die eigentliche Fliese entsprechend günstiger ausfallen muss

Auch hier wäre es wünschenswert gewesen, bereits vor Unterschrift des Bauvertrages und der Finanzierung zu wissen, dass hier zwischen Materialpreis und Fliesenpreis unterschieden werden muss. Je nachdem, welche Fliesen wir dann aussuchen, ist also auch hier mit deutlichen Aufpreisen zu rechnen, was bislang auf keiner Kalkulation berücksichtigt wurde.  

Für die KfW-70 Förderung ist ein unabhängiger Sachverständiger hinzuzuziehen, die Auszahlung der Fördersumme erfolgt erst nach Fertigstellung

Bei diesem Punkt bin ich ganz schön ins Schwitzen gekommen, da wir bisher ja davon ausgegangen sind, dass das KfW-Darlehen auch schon während der Bauphase abgerufen werden kann. Um es vorweg zu nehmen: unsere Bank hat bestätigt, dass selbstverständlich schon während der Bau noch im Gange ist, ausgezahlt wird. 
Wäre dies nicht der Fall, so hätten wir auf Schlag eine 50000€-Lücke in der Finanzierung, die wir irgendwie bis zur Fertigstellung hätten überbrücken müssen...


Ansonsten warten wir nun auf den Anruf vom Bauleiter, dass wir uns am Grundstück treffen und die Höhenlage des Hauses endgültig festlegen, nachdem die Ecken vom Vermesser abgesteckt worden sind. Außerdem warten wir auch noch auf Post vom Bauamt, wir benötigen noch diverse Formulare, vor allem die Baubeginnanzeige. 

Eintrag #22 - Kontrolle der Wandplanung und andere Formalitäten

Nachdem wir vor einiger Zeit unseren UP-Dosen-Plan für die E-Installation bei Rostow abgegeben hatten, kam vom Hersteller der Blähton-Wandelemente (Fa. Tinglev) eine detaillierte Wandplanung zurück. Darin enthalten war für jedes Wandelement eine separate, bemaßte Zeichnung mit den ggf. darin enthaltenen Leerrohren und UP-Dosen. Bei einigen Elementen habe ich die Position der Dosen und die Leerrohrführung noch geringfügig angepasst. An einigen Stellen kann eine Leerrohrführung vom Boden bis an die Decke beispielsweise entfallen, da bei unserer sternförmig verkabelten Installation keine direkte Kabelführung vom Lichtschalter zur Leuchte an der Decke vorgesehen ist.

Weiterhin haben wir den Antrag für das Kfw-Förderdarlehen (KfW-153 "Energieeffizientes Bauen") erhalten, gegengezeichnet und an die Bank zurückgesendet.

Das Thema "Aufpreise für Alu-Rollläden" ist immer noch offen, jetzt wurde mein Anliegen zur Klärung der Preise/Kalkulation vom Rostocker Vertieb an die Geschäftsführung von Rostow weitergeleitet. Es bleibt also weiter spannend, wie die Geschichte ausgeht.

Unser Abtretungsvertrag ist zwischenzeitlich auch bei der Bank angekommen und wurde dort bestätigt.

Impressum

Thomas Fechner
Karpfenweg 5
18198 Kritzmow