Damit unser Haus später fest steht, ist natürlich ein solider Unterbau notwendig. Damit uns hier keine Überraschungen erwarten, haben wir ja bereits vor der Kauf des Grundstücks ein Baugrundgutachten erstellen lassen. Dieses haben wir Rostow zur Verfügung gestellt und um eine Einschätzung zu den zu erwartenden Kosten für die Erdarbeiten gebeten (wir haben 5000€ für die Vorbereitung des Grundstücks kalkuliert). Mittlerweile haben wir ein Angebot von Rostow erhalten, welches eine Summe von 7500€ für Hausgründung und Kranstellplatz ausweist. Der Kranstellplatz wird später zur Einfahrt und Carport. Leider war zum Zeitpunkt der anfänglichen Kalkulation nicht ersichtlich, auf welcher Höhe sich die Straße nach Fertigstellung befinden würde... Zur Zeit sieht es nach Augenmaß so aus, dass wir noch mindesten 50cm Geländeanhebung im vorderen Grundstücksbereich mit einkalkulieren müssen. Genauen Aufschluss bringt hier das Ergebnis der bereits beauftragten Vermessung und ein alternativ angefragtes Angebot einer lokalen Tiefbaufirma. Wir gehen davon aus, dass wir hier deutlich mehr anlegen müssen.
Montag, 26. Januar 2015
Eintrag #11 - Grundriss Teil II
Nachdem wir ja vor Weihnachten mit der Grundrissfindung wieder auf
"Start" zurückgegangen sind, haben wir nun unseren eigenen Vorschlag dem
Architekten von Rostow übermittelt.
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| Grundriss EG |
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| Grundriss OG |
Wir haben uns, entgegen der anfänglichen Planung, nun entschieden, zu
Gunsten eines großen Wohn- und Esszimmers mit Kochecke auf das
Gästezimmer zu verzichten. Nur so bietet der Wohnraum genug Platz für
die gewünschte Kochinsel in der Küche, ohne dass man dann mit dem
Esstisch unmittelbar neben dem Sofa sitzen würde. Zur weiteren
Platzgewinnung und (vielleicht noch wichtiger) Einsparung werden sowohl
die Dusche im EG als auch der Kamin entfallen. Letzteres vereinfacht
erfreulicherweise auch die Gestaltung des Obergeschosses, da auf keinen
Kaminschornstein mehr Rücksicht genommen werden muss.
Entgegen dem ersten Entwurf haben wir alle Innentüren (außer im WC EG)
auf eine Rohbau-Breite von 88,5cm verbreitert. Die Darstellungen der
Sanitärinstallation dienen in den Entwürfen zunächst nur als
Platzhalter, speziell die Aufteilung im Bad wird sich noch ein wenig
ändern.
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| Ansichten |
Oben im Bild sieht man schon grob, wie das Häuschen später aussehen
wird. Im Vergleich zum Standard haben wir auf den kleinen Dachüberstand
am Erker verzichtet, wodurch das Fallrohr der Dachrinne nun an einer
Hausecke und nicht mehr an einer der vorderen Ecken des Erkers
angebracht werden kann. Weiterhin haben wir noch 2 Fenster im Wohnzimmer
vergrößert und die Haustür ein wenig schmaler gestaltet. Im Entwurf
noch nicht dargestellt sind die 2-flügeligen Fenster im OG und sämtliche
Fenstersprossen. Hinzu kommt dann noch ein weiteres Dachflächenfenster
auf der Eingangsseite (Osten) im Spitzboden.
Montag, 29. Dezember 2014
Eintrag #10 - In eigener Sache...
Für den Fall dass jemand direkt Kontakt mit uns aufnehmen möchte, um Erfahrungen auszutauschen, über den Hausbau zu diskutieren oder vielleicht auch einfach nur die neuen Nachbarn kennen zu lernen, habe ich folgende (sehr bezeichnende) Mailadresse eingerichtet:
Montag, 22. Dezember 2014
Eintrag #9 - Überlegungen zur Haustechnik
Bevor es überhaupt richtig losgeht, müssen wir noch diverse Details festlegen. Dazu gehört u.a. auch die Elektroinstallation. Im Standardpaket von ROSTOW ist wirklich nur eine absolute Mindestausstattung enthalten, welche unseren Anforderungen nicht genügt. Man kann natürlich Erweiterungen einplanen, diese sind jedoch mit geradezu absurden Aufpreisen verbunden. Aufgrund der Bauweise mit Blähtonwänden ist es auch nicht ganz so einfach, mal schnell ein paar Löcher für Steckdosen und Schalter zu bohren und entsprechende Schlitze zu fräsen. Die Einbaudosen sowie eine entsprechende Leerverrohrung müssen bereits bei der Herstellung der Wandelemente mit in den Beton "gelegt" werden.
Wir werden die Elektroinstallation in Eigenleistung durchführen und von ROSTOW nur die notwendigen Leerdosen und Rohre in einem für uns adäquaten Umfang vorsehen lassen. Dies eröffnet uns auch die Möglichkeit, an Stelle der einfachen Standardausstattung eine zentralisierte Struktur aufzubauen, die dann ggf. mit modernen Automationssystemen ausgestattet werden kann (z.B. zur Rollladensteuerung etc.). Weiterhin denken wir über den Einbau einer dezentralen Anlage zur kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung nach, um eventuellen Feuchtigkeitsproblemen aus dem Weg zu gehen (ein KfW-70 Haus ist relativ luftdicht). Dies wird allerdings eine Kostenfrage sein...
Wir werden die Elektroinstallation in Eigenleistung durchführen und von ROSTOW nur die notwendigen Leerdosen und Rohre in einem für uns adäquaten Umfang vorsehen lassen. Dies eröffnet uns auch die Möglichkeit, an Stelle der einfachen Standardausstattung eine zentralisierte Struktur aufzubauen, die dann ggf. mit modernen Automationssystemen ausgestattet werden kann (z.B. zur Rollladensteuerung etc.). Weiterhin denken wir über den Einbau einer dezentralen Anlage zur kontrollierten Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung nach, um eventuellen Feuchtigkeitsproblemen aus dem Weg zu gehen (ein KfW-70 Haus ist relativ luftdicht). Dies wird allerdings eine Kostenfrage sein...
Eintrag #8 - Erschließung abgeschlossen
Am 19.12.2014 wurden die Erschließungsarbeiten im Baugebiet offiziell abgeschlossen. Damit steht dem Baubeginn eigentlich nichts mehr im Weg...außer dem Wetter, dem Winter, jede Menge organisatorischer Dinge usw...
Außerdem führt das aktuell regnerische Wetter in Verbindung mit dem wenig sickerfähigen Boden zur Entstehung einer ordentlichen Schlammlandschaft. Unser Nachbargrundstück, die Nummer 18, steht nun schon deutlich unter Wasser. Wir hoffen, dass sich die Situation bis zum Frühling deutlich entspannt, sonst ist mit deutlichen Mehrkosten bei den Erdarbeiten zu rechnen.
Außerdem führt das aktuell regnerische Wetter in Verbindung mit dem wenig sickerfähigen Boden zur Entstehung einer ordentlichen Schlammlandschaft. Unser Nachbargrundstück, die Nummer 18, steht nun schon deutlich unter Wasser. Wir hoffen, dass sich die Situation bis zum Frühling deutlich entspannt, sonst ist mit deutlichen Mehrkosten bei den Erdarbeiten zu rechnen.
| Nächster Halt: Karpfenweg |
| Land unter beim Nachbarn auf Parzelle 18 |
Eintrag #7 - Die Suche nach dem richtigen Grundriss
Das Architektengespräch ist ja nun schon eine Weile her und der daraus hervorgegangene Entwurf entspricht noch nicht unseren Vorstellungen. Folgende Dinge gilt es noch zu optimieren:
- der Abstand zwischen dem WC und der Hauswand im EG ist mit ca. 50 cm sehr beengt
- sämtliche Innentüren sind nur 76,5 cm breit (eine Verbreiterung bis 1 m bedeutet keinen Aufpreis)
- die Wand zwischen Gäste- und Wohnzimmer wurde zu Gunsten der Eingangtür des Gästezimmers erheblich verschoben, wodurch am Wohnzimmer ca. 3 m² verloren gehen
- am Erker sind massive Betonpfeiler an den Ecken eingezeichnet, obwohl wir hier gerne kleinere Koppelelemente bevorzugen, was die Fensterfläche vergrößert
- der gesamte Wohn- und Ess- und Kochbereich würde aufgrund der Flächenreduzierung und der gewünschten Kochinsel sehr beengt sein
- im OG fehlt das Dachflächenfenster auf der Galerie
- der Bereich zwischen den Innentüren im OG weist einen Fehler bei der Wandankopplung auf
- neben dem Kaminschornstein findet sich eine ca. 32 cm breite "Staubfänger-Ecke"
- die Treppe zwischen EG und OG ist mit 14 x 23cm x 20cm Stufen die steilste zulässige Variante, vielleicht lässt sich ja auch eine bequemere Lösung integrieren (z.B. 15 x 26cm x 18cm)
- die gezeichnete Eckbadewanne ist nicht unser Wunsch, wir bevorzugen eine "normale Wanne"
- die vorgesehenen Rollläden wurden in den Zeichnungen und Ansichten nicht berücksichtigt
| Entwurf EG |
| Entwurf OG |
Basierend auf den vorangegangenen Gesprächen mit ROSTOW sind wir davon ausgegangen, dass im Rahmen des Architektengespräches ein Konzept erarbeitet wird, dass danach noch bis zu 2 mal geändert werden kann. Wie wir im Nachhinein erfahren mussten, ist damit jedoch keineswegs gemeint, dass man sich nochmal direkt mit dem Architekten zusammensetzt und die Änderungswünsche diskutiert bzw. gemeinsam ein geändertes Konzept entwickelt. Laut ROSTOW ist das Architektengespräch der einzige derartige Termin, bei dem Wünsche offiziell eingebracht und mit dem Architekten diskutiert werden können. Die 2 zusätzlichen Möglichkeiten der Änderung beschränken sich nur auf einfache Dinge, wie das Verschieben von Fenstern o.ä. und führen nicht zu einer neuen Entwurfserstellung. Eine Beratung oder tiefgreifende Diskussion mit dem Architekten ist offenbar nicht vorgesehen bzw. nicht im Hauspreis enthalten. Diese Situation führte erstmals dazu, dass wir uns ernsthaft gefragt haben, ob es eine gute Entscheidung war, mit ROSTOW zu bauen. Wir hatten mit ein wenig mehr Flexibilität gerechnet.
Das weitere Vorgehen sieht jetzt so aus, dass wir unseren Grundriss komplett in Eigenregie planen "dürfen" und danach mit dem finalen Entwurf nochmal bei ROSTOW vorstellig werden.
Wir werden auf das separate Gästezimmer verzichten, um den gesamten Wohnbereich zu vergrößern. Dies beseitigt das Problem der Enge in Verbindung mit der Kochinsel. Weiterhin wird der Kaminschornstein entfallen, was die Grundrissgestaltung im OG vereinfacht. Im WC im EG wird vermutlich die Dusche gestrichen, um das WC wieder an die Stirnseite des Raumes zu montieren, was die Sache wieder luftiger macht. Aktuell haben wir 2 Entwürfe auf dem Zeichenbrett, wobei der eine die Standard-Außenmaße des Hauses beibehält und der andere ein weniger quadratisches Haus beinhaltet. Laut mündlicher Auskunft von ROSTOW wäre es kostenfrei, die Außenabmessungen zu ändern, so lange die Fläche des Hauses sich dabei nicht ändert. Wir werden sehen, ob diese Aussage tatsächlich Bestand hat.
Dienstag, 16. Dezember 2014
Eintrag #6 - Bauvorhaben Nummer 2162
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Thomas Fechner
Karpfenweg 5
18198 Kritzmow
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